17. / 18. / 19. / 25. / 26.
September, 18 Uhr
EINE BEGEHBARE VERSUCHSANORDNUNG
P I P E L I N E
PIPELINE ist ein performativer Stadtrundgang durch Bregenz, der den Begriff des WERTES in seinen ökonomischen, sozialen und existenziellen Dimensionen untersucht. Ausgangspunkt ist die Frage: Wie bemisst sich der Wert von Dingen, Orten und Überzeugungen – und wer legt ihn fest? Überhaupt: wozu?
DAUER: ca. 80 Minuten
Treffpunkt
Bregenz
Lourdesgrotte
Fotocredit @Anna-Amanda Steurer
Fotocredit @Anna-Amanda Steurer
Fotocredit @Anna-Amanda Steurer
Fotocredit @Anna-Amanda Steurer
Fotocredit @Anna-Amanda Steurer
Partizipative Stadtuntersuchung
Auf dem Weg durch die Stadt begegnet das Publikum Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprachen und mit unterschiedlichen Lebensgeschichten. Bregenz ist längst ein vielstimmiger Raum: Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Tourismus, Arbeitsmigration, Flucht und kultureller Austausch prägen die Kulturstadt ebenso wie Tradition und Verwurzelung.
Gleichzeitig rückt das Projekt den Wert der Wertschätzung ins Zentrum: Menschlichkeit als gesellschaftliche Ressource, Respekt als Grundlage des Zusammenlebens, Anerkennung als immaterielle, aber wirkmächtige Währung.
Ziel
Ökonomische Wertbegriffe (Preis, Nutzen, Rendite) werden poetisch mit Fragen nach Würde, Solidarität und Lebensqualität verschränkt. Stimmen aus unterschiedlichen Communities in Bregenz – aus Wirtschaft, Kirche, Bundesheer, migrantischen Initiativen und Zivilgesellschaft – fließen in die Textentwicklung ein.
Das Vorhaben stärkt die kulturelle Identität und begreift Vielfalt als Grundlage für ein Zusammenleben, das nicht auf Abgrenzung, sondern auf Wertschätzung baut.
Bregenz als offener Bühnenraum
Wir begleiten das Publikum – auf einer Reise durch die Stadt – über Straßen, Plätze, vorbei an Kneipen und weiteren Orten städtischen Lebens, die die Teilnehmer:innen in einem anderen Kontext aus ihrem Alltag kennen. Auf diese Weise verwandelt sich die Stadt in einen offenen Bühnenraum, der die Besucher:innen einlädt, den Akteur:innen – Vereinen, Institutionen und professionellen Künstler:innen (Musik, Gesang, Schauspiel) – an ausgewählten Orten zu begegnen. Diese schließen sich an und sorgen dafür, dass sich der Festzug im Laufe der Führung stets vergrößert. Am Ende der Führung soll eine aus den Zuschauer:innen und Darsteller:innen bestehende „Bürger:innenversammlung“ entstehen, die dazu einlädt, in den Dialog zu treten.
Das geplante Theaterprojekt untersucht den Begriff des WERTES in seinen ökonomischen, sozialen und existenziellen Dimensionen. Ausgangspunkt ist die Frage: Wie bemisst sich der Wert von Dingen, Orten und Überzeugungen – und wer legt ihn fest? Überhaupt: wozu?
E n s e m b l e
Andreas Jähnert
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Ist ein Theatermacher und Großflächendesigner (Landwirt).
In Deutschland, Österreich und Liechtenstein arbeitet er an verschiedenen Bühnen z.B. Schauspielhaus Neubrandenburg, Komische Oper Berlin, Akademie der Künste Berlin, Schwetzinger Schlossfestspielen, Vorarlberger Landestheater, Klagenfurt Festival, Werk X Wien, TAKino Schaan, Theatertage Bensheim und an den Wuppertaler Bühnen.
Er unterrichtet an der UBB - University of Battambang, Kambodscha, Faculty of Arts, Humanities and Education Theater und hat dort die Novelle Pka Sropoun (Verwelkte Blume) von Nou Hach zur Uraufführung gebracht.
An der PPS - Phare Ponleu Selpak in Battambang, Kambodscha leitet er drei Monate einen interdisziplinären Workshop, wo er mit Studenten, Absolventen und Lehrern zusammen ein Theaterstück Fence entwickelte.
Foto © Christoph Skofic
Anna-Amanda Steurer
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Anna-Amanda Steurer, geboren 1994 in Bregenz, lebt und arbeitet in Krumbach und Bregenz. Ihren Master absolvierte sie an der Universität Mozarteum Salzburg.
Ausstellungen (Auswahl):
2020-2021 Made In, Group Exhibition, Museum of Arts and Crafts (Zagreb, Kroatien), MAO (Ljubljana, Slowenien), Nova Iskra/Mikser (Belgrad, Serbien), Werkraum Bregenzerwald (Andelsbuch, Österreich), Schmeil-Haus (Schneeberg, Deutschland); 2020 Szenarien der Imagination, Annäherung an eine Ästhetik der Natur, Group Exhibition, Kunstraum pro arte (Hallein, Österreich); 2021-2022 Heimspiel Dokumentationsstation I Group Exhibition I AUTO, Visarte Ost (St. Gallen, Schweiz); 2021-2022 Beziehungsstatus: Offen. Kunst und Literatur am Bodensee, Group Exhibition, (Zeppelin Museum Friedrichshafen, Deutschland); 2023 Lichtbox & Billboards, Public Art (Feldkirch, Österreich), 2023 Arbor, Kunst am Bau, Jugend- und Bildungshaus Arbogast (St. Arbogast, Österreich); 2023 Handwerk und Form, Group Exhibition, Werkraum Bregenzerwald (Andelsbuch, Österreich); 2024 Sehen und Staunen, Public Art (Bregenzerwald, Österreich); 2024 Sorbus Aucuparia, Public Art, Galerie Fritz (Dornbirn, Österreich); 2024 Struktur und Volumen, Group Exhibition, MAP Kellergalerie (Schruns, Österreich)Fotocredit ©️Anna-Amanda Steurer
Emma Pohn
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Foto © privat
Bernadette Heidegger
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Bernadette Heidegger, geboren 1970 in Salzburg aufgewachsen in Bayern, Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie in Salzburg und Würzburg, danach Schauspielstudium in Salzburg, langjähriges Ensemblemitglied am Schauspielhaus Salzburg, seit 2008 freie Schauspielerin und Regisseurin; Ausbildung in der Tschechow-Methode am Tschechowinstitut in Berlin und Fortbildung bei Philippe Gaulier (Paris); Arbeit als Schauspielpädagogin mit Schüler*innen und Student*innen in Salzburg und Bayern (Otto-Falckenberg Schule); Gründerin des Schauspielkollektivs Chromosom xx, das sich vor allem mit Performances und Stückentwicklungen beschäftigt.
Foto ©
Sascha Jähnert
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Geboren und aufgewachsen im Herzen Deutschlands (Thüringen) absolvierte er nach seiner Schulausbildung (Mittlere Reife) eine Lehre zum Koch. Nach diversen Reisen im Ausland, um seine Sprachkenntnisse zu verbessern, besuchte er den militärischen Grundwehrdienst in Limburg. Von 2004 bis 2008 war er an der staatlich anerkannten Berliner Schule für Schauspiel, um von dort sein Leben als Schauspieler zu bestreiten. Es folgten diverse Engagements an bekannten Bühnen im deutschsprachigen Raum. Auch im Tour Theaterbereich war er zu Gast und bereiste die Weltmeere, um die Menschen kulturell zu unterhalten. Zu seinen beruflich einschneidendsten Erlebnissen zählen die Arbeiten mit Hans Neuenfels zu den Schwetzinger Festspielen wie auch die Zusammenarbeit mit Roland Emmerich in Babelsberg. Von 2017-2021 lebte er in Wien, um dort, unter anderem, mit Martin Gruber (Aktionstheater Ensemble) „Die wunderbare Zerstörung des Mannes“ zu erschaffen. Die bisherigen Erlebnisse mit seinem Bruder (Andreas Jähnert) auf der Bühne wurden durch mehrere Zusammenarbeiten im Rahmen des „Theater der Sprachfehler“ vertieft. Mit dem Stück „Rost“ ging es zum Festival (Woche junger Schauspieler und Schauspielerinnen) nach Bensheim. 2021 gründeten die Brüder Jähnert das „Theater Mutante’’ und sind seitdem in Vorarlberg theatralisch tätig. Ihre letzte Produktion war im Spielboden Dornbirn im Frühjahr 2026 zu sehen.
Foto ©fangfrisch
Lisa Perner
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Lisa absolvierte ihr Diplom im Bereich „Musikalisches Unterhaltungstheater”2016 in Wien mit Auszeichnung. Bereits während ihres Studiums wirkte sie in Produktionen der Volksoper Wien mit und konnte dort solistische Erfahrungen sammeln; unter anderem in der Uraufführung der BaRock-Oper „Vivaldi – Die fünfte Jahreszeit“. Im OFF Theater Wien war sie in dem Jazzmusical „City of Angels” unter der Regie von Andrea Mellis zu sehen und konnte unter der Leitung von Caroline Frank die Rolle Deb in der deutschsprachige Erstaufführung des Off- Broadway Klassikers „Ordinary days” verkörpern. Lisa Perner tourte knapp drei Jahre mit den Musicals „Das Dschungelbuch” als Bagheera und „Aladin” als Prinzessin Yasmin durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Wegstationen waren unter anderem der Admiralspalast Berlin, die Stadthalle Wien, das Festspielhaus Füssen, die Jahrhunderthalle Frankfurt und das Ruhrfestspielhaus. Von 2020 bis 2023 lebte Lisa in Hamburg und hat in Kindermusicals in Zusammenarbeit mit TOGGO mitgewirkt. Unter anderem war sie als Puppenspielerin tätig. Sie hat schon in mehreren performativen Formaten von Theater Mutante als Sängerin mitgewirkt (u.A.: ALP(T)RAUM, Terrarium, Volksversammlug, Geschwister).
Foto © Oliver Magda
Jan Schenk
M I T W I R K E N D E
Badminton Club Bregenz
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Der Badminton Club Bregenz ist der erste und älteste Badmintonverein Vorarlbergs. Er wurde am 5. Oktober 1956 gegründet und blickt auf eine lange und erfolgreiche Vereinsgeschichte zurück.
Mittlerweile zählt der Verein über 70 Mitglieder. In der Saison 2026/27 ist der BC Bregenz sowohl in der Vorarlberger A-Liga als auch in der Vorarlberger C-Ligavertreten.
Besonders stolz sind wir auf unsere erfolgreiche Nachwuchsarbeit: Fünf Mädchen des Vereins gehören dem Vorarlberger Landeskader an. Zwei von ihnen sind sogar Teil des österreichischen Jugend-Nachwuchsnationalkaders und vertreten Österreich regelmäßig bei internationalen Turnieren.
Neben dem sportlichen Erfolg stehen bei uns Gemeinschaft, Teamgeist und die Freude am Badmintonsport im Mittelpunkt.
Weitere Informationen über unseren Verein, unsere Mannschaften und Trainingszeiten finden Sie auf unserer Homepage.
Homepage: www.badmintonclubbregenz.at
Bregenz Handball
DevelopDance Connection - Sportverein zur Förderung der Tanzkunst
DOWAS - Der Ort für Wohnungs- und Arbeitssuchende
Judo Bregenz
Karate Bregenz
Schwestern der Hl. Klara
Motorbootclub Bregenz (MBC)
Naturfreunde Österreich, Ortsgruppe Bregenz
OJKAB
Radeln ohne Alter Bregenz - Rikscha Ausflüge mit Senioren
Reenactor Brigantium
Südtiroler Volkstanz- und Singgruppe „Rosengarten”
Trachtengruppe Bregenz
Z u s a m m e n a r b e i t
Wir bedanken uns herzlich bei allen Förder:innen, Sponsor:innen und Partner:Innen!